FAQ

Einstieg und Zusammenarbeit

Was muss ich vorbereiten, bevor wir starten?

Alles, was Du schon hast. Dazu zählen BWA, GuV, Mietvertrag, Kassenauswertungen, Warengruppen und Deine aktuellen Preise. Wenn Du gründest, reichen auch Skizzen, Angebote und Deine Annahmen zu Umsatz und Kosten. Du bekommst von mir am Anfang einen Fragebogen, damit Du strukturiert vorgehen kannst.

Geht das auch online oder nur vor Ort?

Vieles funktioniert online sehr gut. Vor Ort lohnt sich, wenn es um Ladenlayout, Laufwege, Prozesse am Regal oder Team-Routinen geht. 

Wie schnell kann ich einen Termin bekommen?

Wenn es brennt, macht ein kurzer Ersttermin Sinn. So wird schnell klar, welche Schritte sofort Wirkung bringen. Du kannst Dir auf unter Terminvereinbarung einen Termin aussuchen.

Ist Beratung förderfähig?

Oft ja. Ein häufig genutztes Programm ist die BAFA-Förderung. Es gibt auch Beratungsförderungen der Länder. Wir prüfen vor Beginn der Beratung welches Förderprogramm am besten ist und wir unterstützen Dich bei der Beantragung und Abwicklung der Förderung.

Gründung

Was ist bei einer Unverpackt-Gründung heute anders als früher?

Preisdruck ist höher. Energie, Miete und Einkaufspreise schwanken stärker. Darum braucht Dein Konzept mehr Realitätstest und stabilere Prozesse. 

Welche typischen Fehler passieren in der Startphase?

Zu freundliche Umsatzannahmen. Zu wenig Kapital. Zu breite Sortimente. Unklare Zuständigkeiten im Team.

Wie lange dauert es von der Idee bis zur Eröffnung?

Das hängt von Fläche, Umbau, Finanzierung und Genehmigungen ab. Wenn Ladenbau und Finanzierung stehen, kann es zügig gehen. Wenn Fördermittel oder Beteiligungsmodelle dazukommen, wird es länger. Wenn eine KfW-Förderung eingebunden werden soll, dann dauert dieser Prozess ca. acht Wochen.

Wie plane ich Sortiment und Fläche sinnvoll?

Du brauchst ein Kernsortiment, das dreht. Dazu Frequenzbringer und Ergänzungen, die Marge bringen. Fläche folgt dem Verkauf, nicht dem Wunschzettel. 

Finanzierung und Genussrechte

Welche Finanzierungsbausteine sind für Unverpackt-Läden typisch?

Eigenkapital, Bank und Fördermittel sind die Basis. Dazu können KfW-Programme und staatliche Bürgschaften kommen. Für Community-getragene Läden sind Genussrechte oft spannend.

Was sind Genussrechte in einfachen Worten?

Genussrechte sind eine Brücke zwischen Eigenkapital und Kredit. Unterstützer geben Kapital. Dafür gibt es vertraglich geregelte Vermögensrechte, oft auch Vorteile wie Warengutscheine. unverpackt-laden-beratung.de

Welche Finanzierungsbausteine sind für Unverpackt-Läden typisch?

Eigenkapital, Bank und Fördermittel sind die Basis. Dazu können KfW-Programme und staatliche Bürgschaften kommen. Für Community-getragene Läden sind Genussrechte oft spannend.

Was sind Genussrechte in einfachen Worten?

Genussrechte sind eine Brücke zwischen Eigenkapital und Kredit. Unterstützer geben Kapital. Dafür gibt es vertraglich geregelte Vermögensrechte, oft auch Vorteile wie Warengutscheine. unverpackt-laden-beratung.de

Für wen eignen sich Genussrechte besonders?

Wenn Du Stammkunden, Unterstützer oder regionale Partner aktiv einbinden willst. Das kann die Eigenkapitalbasis stärken und Banken entlasten. 

Gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften

Was bedeutet gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften im Unverpackt?

Du machst aus Kunden Unterstützer. Dadurch entstehen planbare Einnahmen und stärkere Bindung. Das funktioniert über klare Regeln und saubere Zahlen.

Welche Modelle sind dafür üblich?

Drei Wege sind verbreitet: Genossenschaft, wirtschaftlicher Verein und Community-Laden in klassischer Rechtsform. 

Wann passt eine Genossenschaft?

Wenn viele Menschen den Laden langfristig gemeinsam tragen und mitentscheiden wollen. Dann sind Rollen und Regeln klar, inklusive „ein Mitglied, eine Stimme“. 

Was ist ein Community-Laden mit Mitgliedsbeitrag?

Die Rechtsform bleibt oft klassisch. Das Geschäftsmodell wird gemeinschaftsbasiert. Mitglieder zahlen monatlich und nutzen den Beitrag häufig als Einkaufsguthaben. 

Controlling und Betriebswirtschaft

Warum ist Controlling für Unverpackt-Läden so wichtig?

Wenn viele Menschen den Laden langfristig gemeinsam tragen und mitentscheiden wollen. Dann sind Rollen und Regeln klar, inklusive „ein Mitglied, eine Stimme“. 

Welche Kennzahlen sind bei Unverpackt besonders relevant?

Wareneinsatzquote, Rohertrag, Umsatz je Quadratmeter und Stundenproduktivität. Dazu passen einfache Ampeln, damit Du schnell siehst, wo Du handeln musst.

Wie oft sollte ich meine Zahlen prüfen?

Jeden Monat ein Quick Check und einmal im Quartal intensiver. In angespannten Phasen ist ein engerer Rhythmus sinnvoll. Wichtig ist ein fester Termin, nicht Perfektion.

Was bringt mir eine Warengruppensteuerung konkret?

Du erkennst Renner und Ladenhüter. Du siehst, wo Marge entsteht und wo sie wegbricht. Dann kannst Du Preise und Sortiment gezielt nachziehen. 

Krise

Woran merke ich, dass mein Laden in eine Schieflage rutscht?

Liquidität wird eng. Rechnungen bleiben liegen. Du triffst Entscheidungen nur noch aus Druck. Dann lohnt sich ein schneller Blick von außen. Dein Eigenkapital ist negativ, Du hast also mehr Verbindlichkeiten als Vermögen.

Was passiert in der Krisenhilfe als Erstes?

Eine klare Analyse. Zahlen, Verträge und Verbindlichkeiten kommen auf den Tisch. Dann wird sichtbar, was die Krise wirklich treibt. 

Wie sieht ein Turnaround-Fahrplan aus?

Er stabilisiert Spannen und Preissystem. Er vereinfacht Prozesse. Er priorisiert Maßnahmen für Ertrag und Liquidität. Wir erarbeiten einen Plan für mehr Umsatz oder Ertrag. Dazu gehören klare Verantwortlichkeiten.

Begleitet Ihr auch Gespräche mit Banken oder Vermietern?

Ja. Vorbereitung ist oft der halbe Erfolg. Mit sauberen Unterlagen und klarer Argumentation werden Gespräche deutlich leichter.

Was ist, wenn ein Weiterbetrieb nicht mehr sinnvoll ist?

Dann geht es um einen geordneten Ausstieg. Risiken werden minimiert, Entscheidungen dokumentiert und ein möglicher Restart sauber vorbereitet.

/

Wenn Du Fragen hast, dann melde Dich.